Samstag, 3. November 2007

140.000 neue Jobs nach Deregulierung / INSM-Studie zu freien Berufen

Die in Köln ansässige Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) fordert eine Deregulierung beim Zugang zu freien Berufen. Sinke das Niveau der Regulationsdichte in diesem Land auf das Niveau von skandinavischen Ländern wie Dänemark oder Schweden, könnten bis zu 140.000 Jobs in freien Berufen geschaffen werden. Besonders bei den so genannten „wirtschaftsnahen Dienstleistungen“ gebe es großes Potenzial. Die durch weniger Regulierung geschaffenen Freiräume könnte zusätzliche Umsätze in Höhe von neun Milliarden Euro nach sich ziehen, so eine weitere Erkenntnis der Autoren. Im speziellen denken die Initiatoren der Studie an Erleichterungen bei Steuerberatern, Notaren und Rechtsanwälten, aber auch an Architekten und Ingenieure. In kaum einem anderen Land gebe es eine derart hohe Regulierungsdichte samt dazugehöriger Gebührenordnungen.


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Köln Nachrichten

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